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Chaostag Deluxe…

…oder wie unser Tag im Wasserpark war. Heute morgen (ich bin extra dafür aufgestanden) um halb 11 gings los zum Waterbom- Park in Kuta, Bali. Ein großer Wasserpark mit vielen verschiedenen Rutschen und anderen lustigen Dingen. Angekommen, nach 5minütiger Fahrt, konnten wir kaum schnell genug unsere Sachen in den Spind räumen und uns zur ersten Rutsche begeben. Mit einem 2er Schlauchboot mit Sitzlöchern (ich hoff man versteht was ich meine, keine Ahnung ob es dafür einen Namen gibt) ging es die lange Treppe zur ersten Rutsche, dem Boomerang, hinauf. Und ja, wir hatten ein bisschen Angst, denn bei dieser Fahrt geht es steil hinunter und auf der anderen Seite eine Wand hoch, bevor es dann wieder zurück nach unten ging. Es war sehr lustig und Marina hat sehr laut geschrien. Darauf folgten dann ein paar eher unspektakuläre Rutschen bis wir uns dann auf den Weg zum  „Smash down“ machten. Ich musste einiges an Überredungsarbeit leisten, um Marina da hoch zu bekommen. Der Smash down geht nämlich in einem 50° Winkel ziemlich steil abwärts und man erreicht bei dieser Rutsche eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h. Aber die Abfahrt war toll. Unten angekommen hat man zwar seine Bikinihose da hängen, wo man sie lieber nicht haben will und mir tat der Nacken ziemlich weh, aber es war toll. Ingesamgt stürzten wir uns 5 Mal hinunter. Zwischen 13 und 16 Uhr machten wir es uns auf  Liegen in der Sonne bequem und faulenzten ein bisschen, bevor noch einmal jede Rutsche mindestens einmal (Boomerang 3x, Smash Down 3x) bezwungen wurde.

Nun zu den 1,2,3,4 Pannen die es dort gab. Zum einen sind wir 2x seitich aus diesem Schlauchboot gekippt. Bei dem Versuch hinter Marina aus dem Boot zu klettern und mein Bein über sie zu schwingen traf ich sie dummerweise mit meinem Fuß am Kopf, was uns wieder sehr zum lachen gebracht  hat, ihr Kopf ist also noch dran. Der Höhepunkt war allerdings meine Glanzleistung. Ich muss dazu sagen, dass wir schon den ganzen Tag Probleme mit dem rutschigen Steinboden hatten und wie soll es auch anders sein, landete ich auf meinem Hintern, als ich gerade aus dem Schwimmbecken kam und die Rampe neben den Treppenstufen hinab zu Marina wollte. Außer einem schmerzenden Hintern und schmerzenden Handballen blieb ich zum Glück ganz. Aber ich glaube die Tischtennis spielenden Menschen neben mir haben gelacht und Marina hätte es auch dieses Mal (erinnert euch an meinen Sturz im Hotelflur) unglaublich gerne gesehen.

Kurz vor dem Schließen des Parks nahmen wir dann wieder ein Taxi zurück zum Hotel, gingen duschen und essen. Nach leckeren Pizzen liefen wir noch schnell ein paar Meter die Straße entlang und sahen uns das Denkmal der Opfer des Anschlages hier von 2002, bei dem über 200 Menschen starben, an. Was wir als sehr geschmacklos empfanden, waren zum einen die Menschen die dort auf den Stufen saßen und Bier tranken und zum anderen  die, die sich vor dem Denkmal haben fotografieren lassen und das ganze dann auch noch toll fanden. Der Anschlag 2002 ereignete sich hier in Kuta im Nachtclub Paddy´s und in der Bar gegenüber, welche direkt neben unserem Hotel ist, aber keine Sorge, wir ziehen ja morgen in ein neues Hotel um, welches eher abseits des Trubels hier liegt. Des Weiteren wimmelt es hier von Security- Männern, die stehen vor jedem Hotel, jedem Restaurant, jeder Bar und auch beim Einkaufen wird man oft bevor man das Geschäft betritt durchsucht. Außerdem ist Parken in den Straßen vor den Hotels und Clubs verboten (2002 war eine der Bomben in einem Auto verteckt das vorm Paddy´s geparkt war).

Nach dem Besuch des Denkmals gingen wir noch etwas die Einkaufsstraße entlang, wo Marina und ich beide hintereinander in das gleiche große Loch traten, was wieder einen Aufschrei von uns beiden zur Folge hatte. Auf dem Rückweg kamen wir an einem Restaurant vorbei, vor dem eine seltsame Gestalt in einem seltsamen Anzug herumtanzte und Leute anlocken wollte. Auf uns hatte es die gegenteilige Wirkung, wir flohen. Nach dem ganzen Stress verzogen wir uns dann zu Starbucks, um uns ein Stück Schokokuchen zu gönnen. Im Starbucks rannte ich eine kleine chinesiche Frau über den Haufen, weil ich mal wieder nicht nach vorne gesehen habe beim Laufen. Ich hatte schon Angst die Gute fällt um, aber sie hat sich noch gefangen.

So weit wars das jetzt vorerst mal.

Vom Wasserpark gibt es keine Bilder, da wir keine Digicam dabei hatten, aber wer die Rustchen sehen will, kann gerne mal bei www.waterbom.com vorgeischauen.

 

Bis bald Elena

 

 Denkmal für die Todesopfer des Anschlags 2002 in Kuta


20.8.09 17:13
 


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