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Großstadtleben

 

Am Montag verbrachten wir ganze 13 Stunden am Flughafen von Langkawi, die wir aber recht gut rum bekamen. Wir vertrieben uns die Zeit mit Kartenspielen, Schokokuchen, singen (wir haben nach 7 Wochen nämlich endlich unser Asien-2009-Lied gefunden), Internet, beobachten & feststellen usw. Als sich unser Flug dann spät abends zum zweiten mal und somit um ganze 2 Stunden nach hinten verschob, waren wir dann aber doch ein bisschen genervt. Um kurz vor 1 flogen wir dann endlich los und hingen bereits einige Minuten nach dem Start mit jeweils einer Tüte in der Hand und ganz grün im Gesicht in unseren Sitzen. Ja, mir wurde diesmal auch ganz schön schlecht, was wahrscheinlich an den Turbulenzen wegen dem schlechten Wetter lag. Zudem hatte ich auch schon den ganzen Abend über Bauchkrämpfe. Nach ca. einer Stunde kamen wir dann endlich in Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias, an. Auf der geliebten Erde zurück,  ging es uns innerhalb von Sekunden wieder gut. Und als wir auf dem Weg nach draußen ein Mc Donalds entdeckten, mussten wir kaum miteinander kommunizieren und steuerten automatisch darauf zu, denn wegen meinen Bauchschmerzen konnten wir ja mehrere Stunden nichts essen. Auf dem Weg dahin überholten wir mit unserem ganzen Gepäck mehrere Menschen mit viel weniger Gepäck und nahmen beinahe noch einige Stühle mit, so hungrig waren wir. Es schmeckte vorzüglich. Danach nahmen wir uns ein Taxi und machten uns auf den Weg zum Hotel, welches wir uns im Internet heraus gesucht hatten. Auf der einstündigen Fahrt kamen wir an einer Temperaturanzeige vorbei. In Kuala Lumpur ist es mit 30°C nachts um halb 4 noch ziemlich warm...denkt ihr...wir nicht. Denn wir mussten feststellen, dass wir mit Westen und Schals bekleidet bei diesen Temperaturen wirklich nicht mehr ins schwitzen geraten, im Gegenteil, wir fanden es ganz angenehm und ließen unsere „Wintersachen“ an. Unser Hotel war zum Glück in Ordnung. Es ist zwar ziemlich klein, aber fein.

Nach 5 Stunden Schlaf standen wir wieder auf, machten uns fertig und fuhren zur IPPF (International Planned Parenthood Federation), einer sozialen Organisation, die sich mit Sexualaufklärung, Familienplanung, Hilfprogrammen für Flüchtlinge usw. beschäftigt. Elena machte im Voraus mit einer Mitarbeiterin einen Termin aus und wir konnten 4 Stunden in der Organisation bleiben. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und die wirklich nette Ms. J. erzählte uns einiges über die Arbeit in der Einrichtung. Wir fanden es beide richtig interessant, auch die (rechtlichen) Unterschiede zu Deutschland zu sehen. Zur Mittagszeit aßen wir dann alle zusammen und fühlten uns richtig wohl. Eine andere Mitarbeiterin empfahl uns nach den 4 Stunden bei IPPF ein großes Einkaufscenter in der Nähe und lud uns für abends zu sich nach Hause ein. Wir waren erst skeptisch, weil wir es zuerst als „aufgezwungen“ empfanden und wir wirklich müde waren, aber wir wollten auch nicht ablehnen, weil sie so nett und fürsorglich war. Wir wurden dann zu dem Einkaufscenter gefahren und schauten uns zuerst ein wenig um. Aber natürlich blieb es nicht lange beim Umschauen. Wir kauften u.a. Klamotten, Geschenke und ich wurde nach 7 Wochen schwach und bin nun um ein weiteres Paar Schuhe reicher... Nach 3 Stunden shoppen wurden wir dann vom Sohn der netten Frau abgeholt. Zum Glück war er kein „Vollhorst“, sondern ganz nett. Wir fuhren zu seiner Mutter und lernten deren niedlichen Hund Ubi kennen und tranken Wasser. Wir fanden es total spannend zu sehen, wie die Menschen hier so leben und mal außerhalb von den ganzen Touristengegenden zu sein. Nach dem netten Wasser-Umtrunk liefen wir in ein chinesisches Restaurant um die Ecke. Wir bestellten uns ein Wasser ohne Eis und bekamen fast kochendes Wasser serviert. Dann kam das Essen. Elena: „Alles was bisher in meinem Mund war, muss nicht wieder rein“. Aber wir aßen trotzdem alles auf...wir mit Gabel und Löffel, Mutter und Sohn mit Stäbchen. Sie versuchte uns das Essen mit Stäbchen beizubringen, leider ohne Erfolg. Wir sind wohl zu ungeschickt für sowas. Als sie uns nach dem Essen sagte, dass wir eingeladen sind, konnten wir das kaum annehmen. Aber es war ihr Wunsch. Wir gingen zurück zur Wohnung und wurden weiterhin so nett umsorgt, diesmal mit australischen Schokoladenpralinen, die wir probieren sollten. Da wir sie beide echt lecker fanden, schenkte sie uns die ganze Schachtel. Anschließend fuhr ihr Sohn uns zurück zu unserm Hotel. Wir waren wirklich sprachlos über diese Herzlichkeit und Freundlichkeit. Auf dem Weg zum Hotel fuhr er uns noch ein bisschen durch die Stadt und wir konnten die beleuchteten Zwillingstürme und den beleuchteten Fernsehturm bewundern, welche wir uns die Tage noch genauer ansehen werden. Die Mutter erzählte uns während der Fahrt noch ein paar Dinge über die Stadt und zeigte uns unter anderem noch die Bücherei und das Gefängnis.

Heute verbrachten wir ganze 9 Stunden im Times Square von Kuala Lumpur. In einem 11-stöckigen  Einkaufszentrum gibt es halt viel zu sehen. Außerdem sind wir heute auch noch zwei mal Achterbahn gefahren und waren in einer Geisterbahn und das alles im Einkaufscenter. Ihr könnt euch jetzt also ausmalen wie riesig hier alles ist. Da uns das Essen hier immer noch nicht so richtig schmecken will, haben wir wieder in einem Mc Donalds gespeist...ein Menü kostet hier 1,25 Euro...

Unsere ersten zwei Tage in Kuala Lumpur war nahezu perfekt. Wir mögen die Stadt und die Menschen hier jetzt schon total und genießen nach 6 Wochen Inselleben nun bis Samstag nochmal das Großstadtleben hier.

 

Marina

 

Die nette Doris und Vivien von der IPPF

 

Wir mit dem lieben Ubi

 

 Vivien, Kennie & Ronnie...die nette Familie

 

 Die Petronas Zwillingstürme bei Nacht

 

Die Achterbahn im Einkaufscenter

 

Times Square

 

 

Unser kleines, aber feines Zimmerchen


 

 

 

 

29.7.09 17:50
 


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