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Georgetown/Malaysia

Gestern Mittag um 12 Uhr Ortszeit sagten wir nach 5 schönen Wochen Bye Bye Thailand. Wir flogen ungefähr eine Stunde von Phuket aus auf die malaiische Insel Penang und landeten dort gegen 14 Uhr Ortzeit. Alle die rechnen können, werden jetzt bemerken, dass zwischen Thailand und Malaysia nochmal eine Stunde Zeitverschiebung ist und wir somit ab jetzt sechs Stunden vor mitteleuropäischer Zeit sind. Wir hielten uns noch ca. eine gute Stunde am Flughafen auf bis wir endlich an Bargeld kamen...die Geldautomaten waren wohl im Streik. Danach fuhren wir dann mit dem Taxi in die Hauptstadt Georgetown. Mittags schauten wir uns ein wenig das „chinesische Viertel“ an, in dem unser Hotel ist, und gingen für 0,92 € essen (mit Getränk). Anschließend liefen wir nach einem kleinen Umweg ins Paradis...in die Chocolate Boutique. Es gab dort wirklich ALLES an Schokolade, sogar Kartoffelchips umhüllt von Schokolade. Eine Angestellte führte uns durch die mehreren kleinen Räume und bot uns einiges zum probieren an, was wir natürlich nicht ablehnten. Tiramisu-Schokolade fanden wir beide extrem lecker. Nicht ganz so lecker waren allerdings die Preise...

Abends wollten wir dann noch eine Kleinigkeit bei einem Indonesen essen (eine Empfehlung auf unserer Stadtkarte). Wir bewegten uns schätzungsweise sieben mal im Kreis und wollten schon wieder genervt zurück laufen. Doch dann trafen wir Daniel, den Jugendpastor. Ein sehr netter Mensch, der sich wirklich Zeit genommen hat, um uns den Weg zu erklären. Hat allerdings nicht so gut geklappt und deshalb begleitete er uns bis zum Restaurant, welches geschlossen hatte. Er begleitete uns noch ein Stück weiter und wir entdeckten einen Nachtmarkt. Da wir so einen eigentlich schon in Thailand besuchen wollten, aber nie einen gefunden hatten, gingen wir hin. Ohne den Pastor. Wir machten gleich am ersten Stand halt und probierten „Dim Sum“ – Teigtaschen mit Gemüse und Meeresfrüchten, die nur gedünstet werden. Außerdem noch ein süßes Etwas mit Kokosnuss und Ei. War teilweise okay, teilweise mh naja. Wir liefen weiter über den Markt. Es dampfte und bruzzelte an jeder Ecke. Wir waren noch lange nicht abgeschreckt und weiter in Probierlaune. Wir kamen an einen Stand mit Lok Lok und kauften uns für jeweils 0,50 Ringgitt (0,10 € ) solch einen Spieß. Es sollte etwas mit Gemüse sein. Für meinen Geschmack war es eher durchnässte Pappe mit Soße. Enttäuscht kauften wir uns noch eine Waffel mit wenig Schokolade und ein Cornetto-Eis. Wie ihr seht drehte sich der erste Tag in Malaysia hauptsächlich um neue Erfahrungen mit Essen.

Heute verbrachten wir den Tag in „Little India“, einem von Indern geprägten Viertel in Georgetown. Little India ist wirklich sehr klein, aber wir fanden es, um es mit meinen Worten zu sagen, voll toll. In den Straßen lief laute indische Musik, es gab viele Straßenstände mit indischen Köstlichkeiten, indische Stoff-, Kleider- und Schmuckläden und natürlich viele Inder und Inderinnen. Wir sahen den ganzen Tag über vielleicht fünf europäisch aussehende Menschen und noch weniger Malaien. Wir fühlten uns wirklich wie in einer anderen Welt, wie in Indien halt. Unser erster Weg führte uns in ein indisches vegetarisches Restaurant, in dem alle Gäste (alles Inder bis auf uns) aus Metallbechern tranken, nur wir bekamen Pappbecher serviert. Aber unser Reis mit Gemüse und komischer weißer Soße und frittierte Gemüseteigtaschen waren ganz lecker. Danach gingen wir in die vielen Kleidergeschäfte und kauften uns jeweils ein indisches Oberteil. Außerdem probierten wir indische Schlafanzüge an. Jedoch verärgerten wir die Verkäufer sehr, als wir ihnen mitteilten, dass wir über einen Kauf noch nachdenken müssen. Vor einer Verkäuferin bekamen wir sogar richtig Angst. Zwischendurch probierten wir immer wieder mal eine Kleinigkeit, wie z.B. Teigtaschen mit Bohnenmatsch oder Thunfisch (leider wissen wir nicht wie die Taschen hießen) oder indische Süßigkeiten. Nach fast fünf Stunden in Little India machten wir uns bei strömendem Regen auf die Suche nach einem Taxi. Auf dem Weg zur Hauptstraße hielten wir noch kurz an einem Supermarkt, in dem wir 90% der Waren nicht definieren konnten. In der Hauptstraße entdeckte Elena dann noch ein Restaurant, in dem es Naan Brot gab. Wir hatten zwar absolut keinen Hunger, wollten dieses indische Brot aber unbedingt probieren, also taten wir dies und fanden es so lecker, dass wir uns gleich noch zwei zum mitnehmen bestellten (sind schon aufgegessen).

Wieder im Hotel angekommen, wurde Elena erst einmal von der unfreundlichen Hotel-Hexen-Chefin angemeckert, weil wir das mit den Schließfächern falsch verstanden haben. Hat uns halt niemand erklärt. Ich habe lange nicht mehr so einen unfreundlichen, schlecht gelaunten und verbitterten Menschen gesehen.

Auf dem Zimmer bemalten wir dann unsere Füße mit echter Hennafarbe, die wir uns auch in Little India gekauft haben. Von weitem sehen unsere Tattoo’s gar nicht mal so schlecht aus ;-) Ansonsten haben wir noch die restlichen Flüge für die nächste Zeit gebucht, da wir hier endlich mal ein verschlüsseltes Netzwerk haben. Wir können jetzt zwar nicht mehr gaaanz so spontan reisen, haben aber ja trotzdem noch viel ‚Freiraum’ zwischen drin. Und Brunei steht jetzt auch noch für sechs Tage mit auf dem Plan, für alle die es noch nicht wissen Das wurde vor zwei Tagen entschieden.

Morgen früh geht es dann weiter nach Batu Ferringhi, einen Strand auf Penang.

 

Wir werden von da aus wieder berichten. Bis dann, Marina

 Dim Sum

Nachtmarkt

Little India

So sehen indische Schlafanzüge aus! Es sind wirklich Schlafanzüge!

11.7.09 15:48
 


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