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Schubidu….mir fällt keine Überschrift ein

So..doch schon 6 Tage her seit dem letzten Eintrag hier, mal abgesehen von unserem wunderschönen Bild und dem Video. Ansich war die ganze Zeit alles wie immer. Uns gefällt es nach wie vor nicht so sehr wie in Thailand und das Essen will einfach nicht unser Freund werden. Weshalb wir auch den Entschluss gefasst hatten (nach der Ketchup-Pizza) nicht mehr essen zu gehen. Stattdessen kaufen wir uns jeden Abend eine Portion Reis im Restaurant und mischen diesen auf unserem Zimmer mit verschiedenen Zutaten. Frischen Tomaten, Mais, Thunfisch, Tomatensoße usw. Seitdem schmeckt uns unser Essen jeden abend seeeeeeeeeehr gut. Ich bin mittlerweile schon Meisterin im Kochen mit dem Wasserkocher. Also Mais und Tomatensoße aufwärmen IM Wasserkocher.
Am Dienstag wurde gegen Mittag das Wetter schlechter, weshalb wir uns entschlossen einen Ausflug zur Cable Car zu machen. Dort sind wir mit einer Gondel über den Regenwald auf einen Berg gefahren und über eine Brücke ganz weit über den Bäumen gelaufen. Als wir mitten auf der Brücke waren, zog schlechtes Wetter auf und plötzlich standen wir mitten in einer Wolke. Wieder am Fuß des Berges angelangt, besuchten wir noch den Streichelzoo mit Rehen und Kaninchen. Dummerweise fing genau dann der Monsunregen an. Nach 45 Minuten warten und keiner Besserung in Sicht, sind wir dann doch den langen Weg zum Parkplatz gerannt und kamen völlig durchnässt beim Taxi an, welches uns dann zum Hotel zurück fuhr.

Am nächsten Tag war die Langkawi Canopy Adventure Tour geplant, bei der man sich unter anderem im Regenwald abseilt. Wir standen sehr früh auf, wurden abgeholt und standen dann dort auf dem Parklpatz ca 1 Stunde unter dem Kofferraumdeckel, weil es wieder so stark regnete. Die Tour musste leider abgesagt bzw. auf den nächsten Tag verschoben werden und so fuhren wir zurück zum Hotel. Ich schlief dann erst mal noch 4 Stunden (ich musste ja früh aufstehen) und Marina langweilte sich derzeit ein wenig und surfte im Internet. Nachdem Dornröschen dann endlich wieder wach war, fuhren wir noch zu der Langkawi MEGA- Mall, der Größten in ganz Langkawi. Die Mega- Mall war eher eine Mini- Mall, jedes kleine Einkaufszentrum zu Hause ist doppelt so groß und hat bessere Geschäfte. Unsere Laune wurde dadurch also nicht besser. Wir gingen eigentlich nur in den Supermarkt um einige Dinge für unser Wasserkocher- Reis- Abendessen zu besorgen und fuhren danach zurück zum Hotel. Während Marina noch unsere Wertsachen aus dem Schließfach holte, wollte ich schon mal hoch ins Zimmer mit den ganzen Einkaufstüten (es waren schon relativ viele, weil wir auch gleich 8 Flaschen Wasser mitnahmen). Auf dem Flur begutachtete ich noch das „Vorsicht nass, Rutschgefahr“- Schild und schon lag ich im Hotelflur. Bin ich doch tatsächlich ausgerutscht...Durch die vielen Tüten gab es leider auch keine Möglichkeit mich mit den Händen abzufangen. Da lag ich dann also mit den Tüten auf dem Boden, einem schmerzenden Knie und musste einfach nur lachen, weils mal wieder so typisch war. Marina hätte den Sturz so gerne gesehen..haha.

Heute Morgen standen wir dann wieder sehr früh auf, gingen Frühstücken und erhielten eine SMS, dass das Wetter wieder zu schlecht ist und die Tour auf Nachmittags verschoben wird. Also gings wieder zurück ins Zimmer, ich schlief nochmals 3 Stunden und Marina surfte im Internet. Als ich wieder wach war, aßen wir noch ein bisschen aufgewärmten Mais mit Butter und Salz (bekommt man hier an jeder Ecke..sehr lecker), spielten Uno und machten uns wieder einmal ausflugfertig. Dieses Mal fand die Tour auch tatsächlich statt. Dass Wetter war besser und die Sonne kam sogar wieder raus. Was dazu führte, dass wir schon beim Gurte und Helm anziehen auf dem Parkpatz nass geschwitzt waren.

Die Regenwaldtour startete damit, dass wir 716 Stufen laufen mussten (ihr müsst bedenken, wie heiß und schwül es hier ist), danach waren wir alle schon erledigt, doch es ging dann noch weitere 5 Minuten durch den Wald, bis wir zur ersten Station kamen. Dort mussten wir über ein Stahlseil balancieren, danach ging es über ein Netz einen Baum hoch und wieder über verschiedene Stahlseilkonstruktionen. Das war auch wieder alles ziemlich anstrengend und kräftezehrend. Als nächstes wartete wieder ein Baum, der erklommen werden wollte und im Anschuss wurden wir an ein Stahlseil gehängt und mussten über eine „Schlucht“ gleiten. Gleiten hört sich in diesem Fall doch schon sehr anmutig an. Es war aber zumindest bei mir das absolute Gegenteil. Durch denn Sprung von dem Felsen wurde mir zum einen mein T-Shirt fast weggerissen durch die Gurte. Ich bin dann bauchfrei geglitten und als ich am anderen Ende ankam und einen Blick in meinen Ausschnitt warf, war da irgendwie nichts mehr an dem Platz wo es hingehörte. Ohne Witz, mein BH hing im Ausschnitt..Zum Glück hat das keiner gesehen! Aber Marina hat sehr gelacht als ich sie darauf aufmerksam gemacht habe. Nach dem anmutigen Gleiten, kam dann 2x Abseilen, was irgendwie doch recht schmerzahft war, weil die Gurte einen abschnürten. Nach 3 3/4 Stunden machten wir uns dann noch mal auf den Weg durch den Regenwald zurück zum Parkplatz und kamen nach guten 4 Stunden erledigt aber glücklich am Auto an. Und nein wir habe keine Schlangen gesehen. Vielleicht lag das aber auch an meinen giftgrünen Socken. Zurück im Hotel gings als erstes ab unter die Dusche und Reis fürs Abendessen kaufen, welches in Rekordzeit hinuntergeschlungen wurde. Wir können die Canopy Adventure Tour absolut weiterempfehlen, allerdings nur wenn man sportlich ein wenig fit ist, sonst geht es einem wie dem Pärchen, welches dabei war....

 

Liebe Grüße Elena

 

PS: keiner verrät meinem Kniearzt, dass ich das heute gemacht hab....

 

 Brücke über den Bäumen

in der Wolke

 wir wären dann startklar...

die ganze Gruppe

unsere Schlangenabschreckenden Socken

vor der Tour

Canopy Adventure Tour (man beachten den toll sitzenden Schutzhelm)


man beachte auch hier den schiefen Helm...

kurz vorm graziösen Gleiten

 

23.7.09 16:19


20.7.09 04:27


19.7.09 18:23


Langkawi – die Insel mit den schönsten Stränden Malaysias...

Heute ist ansich nicht viel passiert, aber unsere Erlebnisse sind dennoch erwähnenswert. Zuerst sind wir zum Flughafen gefahren, um einen neuen Flug von hier nach Kuala Lumpur zu buchen (ging übers Internet nicht so wie wir das wollten). Unser ursprünglicher Flug von Penang nach Kuala Lumpur verfällt nun zwar, aber die zehn Euro, die wir hierbei in den Wind geschossen haben, sind es uns wert, weil sie 1. Elena 5 x übergeben ersparen und es 2. für uns beide viel stressfreier ist.

Gegen Abend liefen wir nochmal die Einkaufsstraße entlang, um uns im Zusammenhang auch mal den Strand anzuschauen. Wie gesagt Langkawi soll die schönsten Strände Malaysias haben. Unser Strand gehört wohl nicht dazu. Wir waren beide schon an vielen Stränden, aber noch nie an so einem, wenn man ihn überhaupt so nennen kann...Müllhalde würde es eher treffen...grauer Sand, alles zugemüllt, extrem trübes Wasser uvm.

Bis zum Wochenende werden wir nun in unseren schönen Hotelpool schwimmen gehen, in die Hauptstadt von Langkawi fahren und uns einen anderen Strand ein paar Kilometer weiter weg ansehen (angebllich der schönste von ganz Langkawi). Wir sind sehr gespannt....

Abendessen gab es heute im Hotel. Zum ersten und zum letzten mal. Als Vorspeise, die wir allerdings gleichzeitig mit der Hauptspeise bekamen, gab es eine französische Zwiebelsuppe. Da in Asien Hühnchen unter Gemüse fällt (hab ich ja schon mal erwähnt), wurde die Suppe mit Hühnchen gekocht. Ein Franzose würde wohl die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Elena (Vegetarierin) fragte nochmal genau nach, ob Fleisch in der Suppe ist, da  die Stücke ganz klein waren. Die Bedienung lief ungefähr fünf mal mit der Suppe weg bis sie uns eine eher undeutliche Antwort gab. Wir ließen die Suppe dann zurück gehen, mussten sie auch nicht bezahlen, da in der Karte nichts von Fleisch stand.

Als Hauptspeise bestellten wir Pizza. Mein Papa wird jetzt ebenfalls die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Wir taten es auch. Eine Pizza besteht hier aus Teig, einer halben Tonne scharfem KETCHUP, 5 LORBEERBLÄTTERN und Käse, der nicht nach Käse schmeckt. Zum Glück hatten wir noch Starbucks-Kuchen...

Was uns hier ziemlich nervt und teilweise auch etwas verärgert ist, dass wir oft von vielen Menschen einfach nur ‚angeglotzt’ werden und sie dann ganz offensichtlich über uns reden. Wir wissen nicht genau, ob es an unserem europäischen Aussehen liegt oder ob wir ohne eine Verschleierung einfach zu nackt sind... Wir fühlen uns dabei nicht gerade wohl und willkommen. Das darf jetzt wirklich nicht falsch verstanden werden, aber wir respektieren ja auch andere Kulturen und Religionen.

Für diesen Eintrag haben wir uns mal noch etwas anderes als immer nur Fotos überlegt und zwei kleine Videos gedreht. Dauert allerdings noch ein bisschen. Die Videos lassen sich nicht hochladen. Liegt evtl. an der schlechten Internetverbindung.

Viel Spaß damit! Marina

 

 

16.7.09 15:41


In der Hölle kann es definitiv nicht heißer sein...(und da funktioniert das Inet bestimmt auch nicht

Wie Marina schon im letzten Eintrag geschrieben hat, machten wir uns am Sonntag Morgen auf den Weg nach Batu Ferringhi, einem Strand im Norden Penangs. Wir suchten uns bereits in Georgetown ein Hostel aus und fuhren direkt dort hin, mit unserem unfreundlichen und wenig hilfsbereiten Taxifahrer. Das Hostel sah schon von außen wenig einladend aus. Von innen ganz zu schweigen. Es war alt, dreckig, dunkel, muffig und die Zimmeraußenwand war aus Pappe. Also ergriffen wir direkt wieder die Flucht...im Schneckentempo wegen unseren Tonnen an Gepäck. Wir liefen bis zur Straße und holten uns ein Taxi, um auf die Suche einer akzeptablen Unterkunft zu gehen. Letztendlich rief der Taxifahrer dann eine Bekannte an, die uns eines ihrer Appartements zeigte, in dem wir dann auch gleich für 3 Nächte blieben (wegen dem Rabatt). Hier hatten wir viel Platz und sogar eine  Küche. Am ersten Tag in Ferringhi lagen wir bis auf einen kurzen Einkauf und abends essen gehen den ganzen Tag in Schlafanzügen auf der Couch. Wir waren einfach sehr unmotiviert und das aus mehreren Gründen: das Wetter war schlecht (sehr bewölkt), Batu Ferringhi ist einfach nicht schön oder sehenswert und es war ja auch wie immer fast unerträglich heiß draußen. Wir genossen unseren Faulenzertag sehr. Einziger Nachteil, das Internet ging hier nicht. Einen Anschluss gab es nicht und unser Surfstick, der ja extra für solche Fälle gekauft wurde, funktionierte ebenfalls nicht. Deshalb auch der Entschluss nach den 3 Tagen gleich weiter nach Pulau Langkawi zu reisen...(wir müssen ja auch an die Leser unseres Blogs denken...ohne Inet kann man nichts online stellen )

An unserem zweiten Tag in Ferringhi liefen wir noch etwas an der Ocean-Road entlang (Ferringhi  besteht nur aus dieser Straße) und besuchten den Strand, der ebenfalls enttäuschend war. Dreckiges Wasser, grobkörniger Sand, schmaler Strandstreifen (man liegt schon fast in den extrem hässlichen Strandlokalen). Nach der kurzen Besichtigungstour gingen wir einkaufen, weil wir abends etwas kochen wollten, da wir ja wie gesagt eine Küche hatten und uns hier in Malaysia das Essen bisher nie geschmeckt hat (außer das Indische in Little India). Dies war allerdings nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass die Supermärkte hier wie bei uns daheim Tankstellen ausgestattet sind. Wir mussten uns also aus 5 kleinen Supermärkten etwas zum Kochen zusammen suchen, was uns eigentlich sehr gut gelungen ist. Macht ihr mal daheim eine Shoppingtour durch Tankstellen Zum Abendessen gab es dann 2 Packungen Spaghetti (wir waren einfach so euphorisch als wir sie sahen, wir mussten 2 kaufen...hatten aber natürlich mehr als ein Tag daran zu essen), Thunfisch aus der Dose, Zwiebeln und Knoblauch (die hat uns ein netter Ladenbesitzer aus dem Nachbarrestaurant besorgt).

Vor dem Kochen waren wir noch kurz im Pool, weil wir unbedingt rutschen wollten. Es war sehr lustig, bis der Wachmann meinte wir sollen es lassen, das wäre für die Kinder und wir sind zu groß dafür. Wir hatten ihn allerdings noch überredet jeden einmal rutschen zu lassen, damit wir das Ganze auch noch fotografieren konnten. Das selbstgekochte Essen am Abend war sehr lecker, wir aßen so viel (unter anderem auch noch Naan-Brot, Schokolade und Eis), dass uns schon ziemlich schlecht war und wir auch über Nacht von Bauchschmerzen heimgesucht wurden. Aber das war ja auch eine Ausnahme.

An unserem letzten Tag in Batu Ferringhi, machten wir uns am Mittag auf den Weg zum Spice Garden, in dem es über 500 Pflanzen gab. Darunter Gewürze, Kräuter, Blumen uvm. Es war unerträglich heiß. Es war wirklich der schlimmste Tag bisher, was die Hitze angeht. Es herrschte eine Luftfeuchtigkeit von über 95%. Jemand der sowas nocht nicht erlebt hat, kann sich nicht vorstellen was für eine körperliche  Belastung das sein kann. Wir waren nass geschwitz, der Schweiß lief uns ununterbrochen, es war unheimlich anstrengend sich zu bewegen. Dafür haben wir aber viele tolle Pflanzen gesehen, fotografiert und ein paar Mitbringsel gekauft.

Nach dem Besuch des Spice Gardens wollten wir mit dem Bus die 2 km zurück fahren. Es hieß der Bus kommt alle 20-30 Minuten. Dummerweise kam und kam er auch nach 30 Minuten noch nicht. Nur zur Erinnerung: min. 35°C und Luftfeuchtigkeit weit über 90%!!! Nach ca. 45 Minuten Warterei kam der Bus dann doch endlich und wir stiegen kaputt und durchnässt ein. Damit war aber dann noch nicht Schluss. Wir mussten dann ja noch von der Bushaltestelle zu unserem Appartement laufen...immer bergauf...und zwar einen steilen Berg. Als wir endlich in der Wohnung waren, waren wir völlig am Ende. Warfen unsere Sachen direkt in die Waschmaschine und gingen duschen. Im Anschluss machten wir uns 2 Teller voll mit den Spaghetti vom Vortag, setzten uns auf die Couch und aßen. Bis uns irgendwann mal aufgefallen ist, dass es kalt ist und wir vergessen hatten es aufzuwärmen...ja...so kaputt waren wir.

 

Heute sind wir mit dem Schiff von Batu Ferringhi nach Pulau Langkawi gereist. Die Fahrt dauerte über 2 ½ Stunden. Für mich war auch diese Schifffahrt der Horror...Ich habe mich ganze 5x übergeben müssen. 5x!!!!! Hier auf Langkawi haben wir dann in einem von außen sehr noblen und gut aussehenden Hotel eingecheckt. Außen hui innen pfui sag ich dazu nur. In unser Zimmer dringt aus mir unerklärlichen Gründen trotz Fenster kein Tageslicht und was sich der Architekt bei dem Positionieren der Lampen gedacht hat ist uns auch ein Rätsel. Nun ja, da wir aber nur 2 Nächte hier bleiben werden und tagsüber ja sowieso nicht im Zimmer sind ist das nicht so schlimm. Wir waren heute den ganzen Tag an dem sehr schönen und großen Pool, bei dem es sogar 2 Rutschen gibt die wir benutzen dürfen Nach dem Aufenthalt am Pool sahen wir allerdings leicht mitgenommen aus. Marina schürfte sich den kleinen Zeh auf und ich mir beide Hände, den Fuß und den rechten Teil meines Hinterns. Keine Ahnung wie wir das wieder hinbekommen haben. Essen waren wir heute Abend in einem arabischen Restaurant. Das Essen war hier sehr lecker. Wir werden auch weiterhin hier kein malaiisch mehr essen gehen, die Malaiien können einfach nicht kochen. Bei dem arabischen Restaurant störte uns allerdings, dass alle arabisch aussehenden Menschen vor uns bedient wurden, auch wenn sie 15 Minuten nach uns kamen und dass die Kellner uns teilweise einfach ignorierten uns sehr unfreundlich waren. Aber an die Unfreundlichkeit der Menschen haben wir uns hier in Malaysia ja jetzt schon fast gewöhnt.

 

Weiter unten gibt es noch viele tolle Bilder der letzten Tage. (im Übrigen können wir für die ganzen Rechtschreibfeher nichts...das liegt an der Tastatur...)

 

Viel Spaß beim angucken...Elena

 

Marina beim Rutschen

 unsere Spaghetti (scheckten besser als sie da aussehen)

Spice Garden

 Im Schlafanzug und mit Plastiktüte auf dem Weg zur Lobby wo es Inet gibt...(unsere Sachen wurden im Regen durchnässt)

Pool mit Rutsche und Wasserfall auf Langkawi

 

15.7.09 18:31


Georgetown/Malaysia

Gestern Mittag um 12 Uhr Ortszeit sagten wir nach 5 schönen Wochen Bye Bye Thailand. Wir flogen ungefähr eine Stunde von Phuket aus auf die malaiische Insel Penang und landeten dort gegen 14 Uhr Ortzeit. Alle die rechnen können, werden jetzt bemerken, dass zwischen Thailand und Malaysia nochmal eine Stunde Zeitverschiebung ist und wir somit ab jetzt sechs Stunden vor mitteleuropäischer Zeit sind. Wir hielten uns noch ca. eine gute Stunde am Flughafen auf bis wir endlich an Bargeld kamen...die Geldautomaten waren wohl im Streik. Danach fuhren wir dann mit dem Taxi in die Hauptstadt Georgetown. Mittags schauten wir uns ein wenig das „chinesische Viertel“ an, in dem unser Hotel ist, und gingen für 0,92 € essen (mit Getränk). Anschließend liefen wir nach einem kleinen Umweg ins Paradis...in die Chocolate Boutique. Es gab dort wirklich ALLES an Schokolade, sogar Kartoffelchips umhüllt von Schokolade. Eine Angestellte führte uns durch die mehreren kleinen Räume und bot uns einiges zum probieren an, was wir natürlich nicht ablehnten. Tiramisu-Schokolade fanden wir beide extrem lecker. Nicht ganz so lecker waren allerdings die Preise...

Abends wollten wir dann noch eine Kleinigkeit bei einem Indonesen essen (eine Empfehlung auf unserer Stadtkarte). Wir bewegten uns schätzungsweise sieben mal im Kreis und wollten schon wieder genervt zurück laufen. Doch dann trafen wir Daniel, den Jugendpastor. Ein sehr netter Mensch, der sich wirklich Zeit genommen hat, um uns den Weg zu erklären. Hat allerdings nicht so gut geklappt und deshalb begleitete er uns bis zum Restaurant, welches geschlossen hatte. Er begleitete uns noch ein Stück weiter und wir entdeckten einen Nachtmarkt. Da wir so einen eigentlich schon in Thailand besuchen wollten, aber nie einen gefunden hatten, gingen wir hin. Ohne den Pastor. Wir machten gleich am ersten Stand halt und probierten „Dim Sum“ – Teigtaschen mit Gemüse und Meeresfrüchten, die nur gedünstet werden. Außerdem noch ein süßes Etwas mit Kokosnuss und Ei. War teilweise okay, teilweise mh naja. Wir liefen weiter über den Markt. Es dampfte und bruzzelte an jeder Ecke. Wir waren noch lange nicht abgeschreckt und weiter in Probierlaune. Wir kamen an einen Stand mit Lok Lok und kauften uns für jeweils 0,50 Ringgitt (0,10 € ) solch einen Spieß. Es sollte etwas mit Gemüse sein. Für meinen Geschmack war es eher durchnässte Pappe mit Soße. Enttäuscht kauften wir uns noch eine Waffel mit wenig Schokolade und ein Cornetto-Eis. Wie ihr seht drehte sich der erste Tag in Malaysia hauptsächlich um neue Erfahrungen mit Essen.

Heute verbrachten wir den Tag in „Little India“, einem von Indern geprägten Viertel in Georgetown. Little India ist wirklich sehr klein, aber wir fanden es, um es mit meinen Worten zu sagen, voll toll. In den Straßen lief laute indische Musik, es gab viele Straßenstände mit indischen Köstlichkeiten, indische Stoff-, Kleider- und Schmuckläden und natürlich viele Inder und Inderinnen. Wir sahen den ganzen Tag über vielleicht fünf europäisch aussehende Menschen und noch weniger Malaien. Wir fühlten uns wirklich wie in einer anderen Welt, wie in Indien halt. Unser erster Weg führte uns in ein indisches vegetarisches Restaurant, in dem alle Gäste (alles Inder bis auf uns) aus Metallbechern tranken, nur wir bekamen Pappbecher serviert. Aber unser Reis mit Gemüse und komischer weißer Soße und frittierte Gemüseteigtaschen waren ganz lecker. Danach gingen wir in die vielen Kleidergeschäfte und kauften uns jeweils ein indisches Oberteil. Außerdem probierten wir indische Schlafanzüge an. Jedoch verärgerten wir die Verkäufer sehr, als wir ihnen mitteilten, dass wir über einen Kauf noch nachdenken müssen. Vor einer Verkäuferin bekamen wir sogar richtig Angst. Zwischendurch probierten wir immer wieder mal eine Kleinigkeit, wie z.B. Teigtaschen mit Bohnenmatsch oder Thunfisch (leider wissen wir nicht wie die Taschen hießen) oder indische Süßigkeiten. Nach fast fünf Stunden in Little India machten wir uns bei strömendem Regen auf die Suche nach einem Taxi. Auf dem Weg zur Hauptstraße hielten wir noch kurz an einem Supermarkt, in dem wir 90% der Waren nicht definieren konnten. In der Hauptstraße entdeckte Elena dann noch ein Restaurant, in dem es Naan Brot gab. Wir hatten zwar absolut keinen Hunger, wollten dieses indische Brot aber unbedingt probieren, also taten wir dies und fanden es so lecker, dass wir uns gleich noch zwei zum mitnehmen bestellten (sind schon aufgegessen).

Wieder im Hotel angekommen, wurde Elena erst einmal von der unfreundlichen Hotel-Hexen-Chefin angemeckert, weil wir das mit den Schließfächern falsch verstanden haben. Hat uns halt niemand erklärt. Ich habe lange nicht mehr so einen unfreundlichen, schlecht gelaunten und verbitterten Menschen gesehen.

Auf dem Zimmer bemalten wir dann unsere Füße mit echter Hennafarbe, die wir uns auch in Little India gekauft haben. Von weitem sehen unsere Tattoo’s gar nicht mal so schlecht aus ;-) Ansonsten haben wir noch die restlichen Flüge für die nächste Zeit gebucht, da wir hier endlich mal ein verschlüsseltes Netzwerk haben. Wir können jetzt zwar nicht mehr gaaanz so spontan reisen, haben aber ja trotzdem noch viel ‚Freiraum’ zwischen drin. Und Brunei steht jetzt auch noch für sechs Tage mit auf dem Plan, für alle die es noch nicht wissen Das wurde vor zwei Tagen entschieden.

Morgen früh geht es dann weiter nach Batu Ferringhi, einen Strand auf Penang.

 

Wir werden von da aus wieder berichten. Bis dann, Marina

 Dim Sum

Nachtmarkt

Little India

So sehen indische Schlafanzüge aus! Es sind wirklich Schlafanzüge!

11.7.09 15:48


Schlecht- Wetter- Tage

Gestern und heute hatten wir leider nicht sehr gutes Wetter. Es war sehr bewölkt und Sonntag regnete es sogar die meiste Zeit ein wenig. Und was macht man bei schlechtem Wetter? Man geht Shoppen...Also sind wir am Sonntag nach Phuket Town gefahren und haben den Tag in Einkaufszentren verbracht. Marina schleppte extra eine riesen Tasche mit Unnötigkeiten mit, um diese bei der Post abzugeben und nach Hause zu schicken. Blöderweise haben die Postfilialen in Thailand sonntags auch geschlossen. Zu allem Überfluss mussten wir auch noch ein ganzes Stück dorthin laufen und während ich die Straßenkarte gelesen hab, riss ich noch um ein Haar das Dach eines Straßenverkaufsstandes mit dem Kopf ab. Die Leute haben ganz schön verdutzt geguckt und mir tat der Kopf weh (auch heute noch beim Haarewaschen...autsch). Warum sind die hier auch alle so klein? In dem ersten Einkaufszentrum verbrachten wir ungefähr 1 ½ Stunden in der Kinder- und Spielzeugabteilung. Ich wollte garnicht mehr weg. So viele bunte und lustige Sachen die es dort  gab. Ich hätte am liebsten alles gekauft und Marina war auch ganz hin und weg. Mehr kann man zu unserem Sonntag eigentlich nicht sagen.

 

Für heute hatten wir dann den Tagesausflug zum Schnorcheln auf verschiedenen Inseln gebucht. Das Wetter war heute minimal besser als gestern. Es war bewölkt, regnete aber nicht und die Sonne lies sich auch ab und zu blicken bei NUR 30-32°C. Wir stellen fest, dass wir bei diesen Temperaturen nicht einmal mehr ins Schwitzen kommen. Der Ausflug startete damit, dass der Abholmensch an einem falschen Hotel wartete und viel zu spät kam, was zur Folge hatte, dass dieser Vollidiot (und ja diese Bezeichnung hat er mehr als verdient) wie ein Geisteskranker zum Hafen gerast ist. Wir bezweifleln, dass er überhaupt einen Führerschein hat. Mir wurd so schlecht, dass ich wieder mit meiner Tüte wie ein Häufchen Elend im Wagen saß (ohne mich zu übergeben, da ich nichts gegessen hatte). Nett war auch, dass der Fahrer sich irgendwann in seiner Horrorfahrt mal angeschnallt hat und wir hinten natürlich keinen Gurte hatten. Sehr beruhigend das Ganze..Nach der schlimmen Autofahrt gings dann aufs Boot. Die Fahrten damit waren größtenteils angenehm, da es nicht allzusehr wackelte. Wir machten Halt bei Khai Island zum Schnorcheln. Eine winzige Insel, die man in 5 Minuten einmal zu Fuß umrunden kann. Weiter gings zur Yao Yai  Island zum leider kalten und recht geschmacksneutralen Mittagessen. Im Anschluss daran folgten Phi Phi Archipelago mit Blick auf Maya Bay (Drehort von „The Beach“ mit Leonardo Di Caprio). Beim letzten Stop auf Phi Phi Master Island wurde wieder geschnorchelt, wenn man das noch so nennen kann wenn man nur eine Taucherbrille ohne Schnorchel hat, für Marina und mich waren nämlich keine mehr übrig. Das „Schnorcheln“ hier war aber sehr schön, weil ein großes Korallenriff (an dem wir uns beide verletzt  haben) mit vielen tollen Fischen unter uns war. Auch Nemo war dort zu Hause. Ob die Bilder unsere Unterwasserkamera etwas geworden sind wissen wir noch nicht, wir bezweifeln es jedoch, weil es so dunkel war.

Nach einer kurzen Shoppingtour auf der Insel (ohne Shopping da Marina und ich kein Geld dabei hatten) ging es auf den 1-stündigen Rückweg nach Phuket. Dieses Mal leider mir vielen Wellen und viel Geschaukel, was ich ja überhaupt nicht vertrage. Also machte ich das, was als Kind schon immer funktioniert hat (meine Familie wird jetzt bestimmt schmunzeln), ich schloss die Augen und schlief fast auf Komando ein, bis wir wieder im Hafen waren. Das ist die tollste Fähigkeit die ich besitze und schützt mich oft vorm Übergeben müssen

Heute Abend waren wir dann noch Spaketti (stand so in der Karte) mit Thunfisch und einer Tonne Parmesankäse essen und Cornetto-Schoko-Eis gabs im Anschluss natürlich auch.

 

Für morgen hoffen wir auf besseres Wetter, damit wir die letzten 3 Tage in Thailand noch genießen können.

Und vielleicht verrat ich dann auch, warum Marina nachts Angst vor mir hat....

Und wir beglückwünschen an dieser Stelle auch noch mal Sandra und Jochen zu ihrem unheimlich süßen Baby. Gut gemacht

 

 

Bis dann Elena

6.7.09 16:52


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